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Was ist ein Aerosol?
Ein Aerosol ist eine Suspension fester  (größer als Moleküle, z.B. Pollen)  oder flüssiger kolloidaler Teilchen (z.B. Öltropfen) in gasförmigem Milieu (Luft oder ein anderes Gas -  Luft ist ein Gasgemisch, das zu etwa 21% aus Sauerstoff, zu 78% aus Stickstoff und zu 1% aus anderen Gasen besteht).  
Nebel und Wolken sind zum Beispiel Aerosole. 
Es gibt verschiedene Arten von Stäuben: pflanzliche 
(z.B. Pollen), Hausstaub (Sporen, Milben), Industriestäube 
(sie entstehen beim Brecken, Mahlen usw. von Steinen, Metallen u.a.), Stäube von Rohstoffen (z.B. Asbest). 
Die Teilchen werden unterschieden nach ihrer Natur, ihrer Größe (Maße oder Körnung) und nach ihrer Konzentration. 
Sie werden entsprechend ihrer Gefährlichkeit im Allgemeinen in drei Kategorien eingeteilt: 
- störend: das sind Inertpartikel (weder faserbildend noch toxisch) mit einem Durchmesser größer oder gleich 5 Mikron. Ihre Wirkung bleibt auf die oberen Atemwege beschränkt: Nasenhöhlen, Rachen und Kehlkopf.
- schädlich : das sind Inertpartikel oder faserbildende Partikel (nicht toxisch) mit einem Durchmesser zwischen 5 Mikron und 0.2 Mikron). Ihre Wirkung ist in den mittleren Atemwegen zu verspüren: in der Luftröhre und den Bronchien.
- toxisch: das sind Inertpartikel, faserbildende und toxische Partikel mit einem Durchmesser mit einem Durchmesser zwischen 0.2 Mikron und 0.02 Mikron.  Sie gelangen in die unteren Atemwege: die feinen Verästelungen der Bronchien und die Lungenbläschen

Gase und Dämpfe
Als Dampf bezeichnet man eine Substanz im gasförmigen Zustand, die normaler Umgebungstemperatur fest oder flüssig ist. Damit diese Substanz in den Dampfzustand übergeht, ist daher eine Einwirkung auf sie erforderlich: 
Temperatur, chemische Reaktion usw.
Ein Gas ist ein Stoff, der sich bei Raumtemperatur in der Dampfphase befindet, z.B. Luft. Bei bestimmten Temperatur können diese Gase in den festen oder flüssigen Aggregatzustand übergehen z.B. verflüssigte Luft. 
Zahlreiche Gase und Dämpfe sind für den Menschen giftig. 
Welche Gefahren sind damit verbunden?
Wenn die Teilchen oder die Gase und Dämpfe eingeatmet werden, können sie zahlreiche Atembeschwerden und  
schwere Krankheiten (Husten, Asthma, Bronchitis, Ödeme, Fibrose, Asbestose, Krebs usw.) verursachen.
Vorsichtsmaßnahmen
Bevor man sich für eine geeignete PSA entscheidet, gilt es eine  ganze Reihe von Faktoren in Betracht zu ziehen:
Sauerstoffgehalt, Art des Schadstoffes, seine Konzentration, Grenzwerte, Temperatur, Feuchtigkeit, Dauer der Arbeiten, Schwere der Arbeit, Notfallplan, Evakuierungsplan usw.

 

 


Masque

 

normen
EN149 : Einweg-Halbmaske, Filterschutz gegen Aerosole

 

- zur einmaligen Benutzung: Kennzeichnung NR   
- wiederverwendbar (länger al 1 Arbeitstag: Kennzeichnung R)

FFP1: gegen Feststoff- und Flüssigstoffaerosole (z.B. Ölnebel:) ungiftig in Konzentrationen bis zu 4,5 x  MAK (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) oder 4 x APF (angegebener Schutzfaktor)
FFP2: gegen Feststoff- und Flüssigstoffaerosole (z.B. Ölnebel) ungiftig und schwache bis mittlere Toxizität in Konzentrationen bis zu 12 x MAK oder 10 x APF.
FFP3: gegen Feststoff- und Flüssigstoffaerosole (z.B. Ölnebel) ungiftig, schwache bis mittlere Toxizität sowie hohe Toxizität bei Konzentrationen bis zu 50 x MAK (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) oder 20 x APF (angegebener Schutzfaktor) 

 

VME = durchschnittlicher Expositionswert, entspricht MAK  Dies ist der Grenzwert für  die Konzentration eines Gases oder eines Staubes (angegeben in ppm oder mg/m3, der ein Mensch über den gesamten Arbeitstag (8h/Tag) für die Zeit seines Berufslebens ausgesetzt sein kann, ohne dass daraus ein Risiko für seine Gesundheit erwächst. 
APF = zugeordneter Schutzfaktor


EN140

Atemschutzgeräte: Halb- und Viertelmasken (Anforderungen, Prüfungen, Kennzeichnung).

 

 

 

EN14387
Gasschutzfilter und Kombi-Filter (Anforderungen, Prüfungen, Kennzeichnung) Diese Filter werden entsprechend ihrem Anwendungsgebiet und ihrer Schutzwirkung in Typen und Klassen eingeteilt:

** Typen:
 
Typ A (braun) gegen bestimmte organische Gase und Dämpfe mit einem Siedepunkt über 65°C, spezifiziert vom Hersteller.
Type B (grau) gegen bestimmte anorganische Gase und Dämpfe, spezifiziert vom Hersteller.
Type E (gelb) Schutz vor Schwefeldioxid und anderen Gasen und Dämpfen, spezifiziert vom Hersteller.
Type K (grün) Schutz vor Ammoniak und organischen Aminoderivaten, spezifiziert vom Hersteller.
Auf den Typen-Buchstaben folgt dann jeweils eine Klassen-Nummer:
** Klassen:
Klasse 1: Filter mit geringer Kapazität.
Klasse 2: Filter mit mittlerer Kapazität.

Klasse 3: Filter mit hoher Kapazität.

 

EN14683 OP-Masken
Richtlinie 93/42/CEE über Medizinprodukte.
Maske zum Schutz der Umgebung des Trägers der Maske.
Nicht zu verwechseln mit Schutzmasken (Norm EN149), die den Zweck haben, den Träger der Maske vor Einwirkungen seiner Umgebung zu schützen (Richtlinie 89/686/EWG über PSA)


EN143

Partikelfilter (Anforderungen, Prüfungen, Kennzeichnung).
Einstufung nach der Effizienz der Filtrationswirkung: P1, P2, P3


EN136
Atemschutzgeräte - Vollmasken – Anforderungen, Prüfungen, Kennzeichnung.

 

 

 

 EN14683 : Anforderungen  Typ I  Typ IR  Typ II  Typ IIR
Effizienz der Bakterienfiltration  > 95%  > 95%  > 98%  > 98%
 Differenzialdruck  < 29,4 Pa  < 49,0 Pa  < 29,4 Pa < 49,0 Pa
 Druckwert Beständigkeit gegen 
Flüssigkeitsspritzer  
 NR  > 120 mm Hg  NR  > 120 mm Hg

Die Typen IR und IIR sind gegen Blutspritzer beständig

EN149 : Anforderungen FFP1 FFP2 FFP3
Durchschnitt des Durchtretens nach innen insgesamt < 22% < 8% < 2%
Maximales anfängliches Eindringen der Prüfaerosole 
(Natriumchlorid oder Paraffinöl).
< 20% < 6% < 1%
Widerstand beim Atmen: 
- beim Einatmen (30 l/min)
- beim Einatmen (95 l/min)
- beim Ausatmen (160 l/min)


< 0,6 mbar
< 2,1 mbar
< 3,0 mbar


<0,7 mbar
< 2,4 mbar
< 3,0 mbar

< 1,0 mbar
< 3,0 mbar
< 3,0 mbar

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